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	<title>» Schilda, die Glücksschildkröte</title>
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	<description>ab 23. September 2010 endlich als Buch</description>
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		<title>Engelchens Weihnachtsgeschichte</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jul 2011 17:13:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Engelchens Weihnachtsgeschichte Und Engelchen erzählt: Vor gar nicht allzu langer Zeit begab es sich, dass ich &#8211; ausnahmsweise ohne die zauberhafte Glücksschildkröte &#8211; auf dem Weg war. An einem schönen Plätzchen mit heller, sanft-grüner Wiese machte ich Rast. Unbeobachtet von jenen, die dort saßen, lauschte ich einem Gespräch: ,Oma, wieso feiern wir Weihnachten?ʻ ,Nun, das will ich Dir gerne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Engelchens Weihnachtsgeschichte</span></strong></p>
<p>Und Engelchen erzählt: Vor gar nicht allzu langer Zeit begab es sich, dass ich &#8211; ausnahmsweise ohne die zauberhafte Glücksschildkröte &#8211; auf dem Weg war. An einem schönen Plätzchen mit heller, sanft-grüner Wiese machte ich Rast. Unbeobachtet von jenen, die dort saßen, lauschte ich einem Gespräch:</p>
<p>,Oma, wieso feiern wir Weihnachten?ʻ ,Nun, das will ich Dir gerne erzählen. Als die Welt nicht mehr ganz jung war, ging ein blonder Junge, der dafür noch viel zu jung war, allein, ohne Eltern, große Brüder oder jemanden, der ihm hätte helfen können, in den Wald. Er war voller Zuversicht &#8211; und voller Neugier, getrieben von dem tiefen und unschuldigen Wunsch, seinen Liebsten etwas Schönes aus dem Wald zu bringen. Vielleicht ein Schutzzeichen aus Birke? Oder ein Geschenk vom zauberhaften Hollunder? OderNüsse?!</p>
<p>So stapfte er über das feuchte, teils gefrorene Moos, durch das Dickicht und wanderte,wohin seine Neugierde ihn lenkte. Er war so fasziniert von den lebendigen Bildern, die sich ihm boten, von den intensiven, kühlen Gerüchen, die seine Nase verführten und von den zahlreichen Geräuschen, die leise knackend oder sanft wie rieselnder Schnee oder durchdringend wie der Schrei einer Krähe als schillernde Klangbilder seine Ohren erreichten, dass er nicht bemerkte, dass es später wurde. Er bemerkte nicht, wie sich langsam, aber sicher die Dunkelheit schwer über den Wald zu legen begann wie ein nachtblauer, samtig-schwerer Teppich &#8211; weil die Sonne im Westen unterging und alles Licht sich dorthin zurückzog um schlafen zu gehen.</p>
<p>Als ihm klar wurde, wie spät es geworden war, versuchte er so rasch als möglich nach Hause zu ﬁnden. Er lief so schnell er konnte und solange er die letzten Lichtfäden noch als Wegweiser in die heimelige, warme Stube seines zu Hauses nehmen konnte. Den Blick ängstlich nach oben gerichtet, mit dem Geist schon zu Hause, sauste er durch den Wald und sah nicht die wuchtige, knorrige Wurzel einer mächtigen, uralten Eiche mit dem Namen Yggdrasil. Er stolperte und ﬁel &#8211; in ein Loch in der Zeit &#8211; oder ein besonderes Portal in eine andere, ihm fremde Welt, die ihn aber nicht ängstigte. Der Junge fühlte sich warm und gut aufgehoben. Eben war er dabei sich von seinem staubigen Hosenboden,auf den er gefallen war, zu erheben, als ihn aus einem Gesicht mit breiten Nüstern, intensiven, rot-türkisen Augen und einem breiten Maul mit riesigen , spitzen Eckzähne mit tiefer, freundlicher Stimme die Frage gestellt wurde:</p>
<p>,Wer bist Du denn, junger Mann und welch erfreulicher Wink führt Dich zu uns nach Axaville?ʻ<br />
,Ich heiße Jonathan und weiß nicht, wie ich hierher gekommen bin.ʻ<br />
,Und wer bist Du, Jonathan?ʻ<br />
,Ich bin der Sohn meiner Eltern, auf der Suche, ihnen etwas Schönes aus dem Walde zu bringen. Und dann ﬁel ich hin und schwupps &#8211; war ich da. Aber eigentlich möchte ich gerne nach Hause,ʻ ergänzte er traurig.<br />
,Eine sehr umfassende Antwort, sehr bewußt. Das gefällt mir. Komm, gehen wir ein Stück &#8211; ich lade Dich ein mir zu folgen, nur ein kleines Stück, ich bereite Dir ein wärmendes Mahl und danach, danach bringe ich Dich nach Hause.ʻ</p>
<p>,Wie heißt Du?ʻ</p>
<p>,Wotan. Und ich bin ein Drache, König über Axaville und Botschafter zwischen den Welten.ʻ</p>
<p>Und so begab es sich, dass ein junger Mann, der weit weg von zu Hause war, und ein Drachenherrscher, der weit in den Universen und der Zeit herumgekommen war und noch viel vor hatte, gemeinsam zu Abend aßen. Und plauderten. Es kam dem Jungen nur wie ein Moment vor, obwohl sie über 24 verschiedene Themen sprachen, vieles diskutierten und beleuchteten &#8211; doch als sie ihre Suppe ausgelöffelt hatten, hatten sie alles besprochen. Und so wie Wotan es versprochen hatte, brachte er den Jungen zurück nach Hause. Über eine Brücke aus Licht ließ er ihn gleiten, direkt zurück zu seinen Liebsten.</p>
<p>Vergiß nicht,ʻ hörte er seine Stimme noch ,das Licht kehrt immer wieder!ʻ</p>
<p>Als der Junge in die Stube trat, traute seine Mutter ihren Augen nicht. Ohne Worte, aber voll der Tränen schloß sie ihr geliebtes Kind fest in ihre Arme. Als der Vater ihn sah wirbelte er ihn erleichtert durch die Luft. Ja er informierte alle Freunde, die Nachbarn und es ward ein großes Fest gefeiert. Der kleine Junge verstand nicht so recht.</p>
<p>,Aber Vater, warum dieses Fest?“<br />
,Mein lieber Junge, 24 Tage lang haben wir auf Deine Rückkehr gewartet. Jeden Tag haben wir Dich gesucht, doch die Tage sind kurz. Immer länger schien uns die Nacht zu werden, immer kürzer die Stunden, an denen wir nach Dir suchen konnten. Doch nun, am 24. Tag bist Du zurückgekehrt &#8211; und es scheint, dass auch die Tage länger werden.ʻ</p>
<p>Da erzählte der Junge, was ihm widerfahren war. Und der Vater und die Dorfbewohner beschlossen, dem Drachen zu ehren jedes Jahr daran zu denken, dass das Licht zurückkehrt. So feierten Sie das erste Fest, aus dem über die Traditionen hinweg Weihnachten wurde. Auch wenn heute niemand mehr an Wotan, den Drachen denkt, so denken wir doch an das, was das Leben lebenswert macht. Die Liebe, die Hoffnung, die Freude, das Licht. Wir feiern Weihnachten, weil wir wissen, dass das Licht immer wieder kehrt &#8211; aber auch, um das Licht einzuladen. Denk ruhig an die Geschenke zu Weihnachten, freu Dich an den bunten Lichtern, der Schokolade, aber vergiß nie das eine Band, das uns alle eint. Lass das Licht in Dein Leben, an jedem einzelnen Tag, denn wer Weihnachten im Herzen trägt, wird immer glücklich sein.</p>
</div>
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		<title>Schildas Ostergeschichte</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Apr 2011 16:51:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[SCHILDAs Osterparabel Liebe Eltern, dies ist eine Parabel, die vermehrt an Sie gerichtet ist. Zum einen, weil Kinder mehr sehen und begreifen, als Erwachsene meinen. Zum anderen, weil Kinder noch sehr verbunden sind mit ihrem wahren Wesenskern. Damit das auch so bleibt, müssen sie im Leben Vorbilder haben &#8211; so können sie sicher sein, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #003300;"><strong>SCHILDAs Osterparabel</strong></span></p>
<p><span style="color: #333300;"><em><span style="color: #003300;">Liebe Eltern, dies ist eine Parabel, die vermehrt an Sie gerichtet ist. Zum einen, weil Kinder mehr sehen und begreifen, als Erwachsene meinen. Zum anderen, weil Kinder noch sehr verbunden sind mit ihrem wahren Wesenskern. Damit das auch so bleibt, müssen sie im Leben Vorbilder haben &#8211; so können sie sicher sein, dass es möglich und erfüllend ist sich selbst treu zu sein.</span></em></span></p>
<p><span style="color: #003300;">„Natürlich wissen wir alle, dass der Osterhase die Eier bringt, er färbt sie in seiner Osterhasenwerkstatt und legt sie uns dann in ein Versteck, manchmal packt er noch etwas Schokolade dazu oder auch das eine oder andere Geschenk. Meister Lampe, wie der Hase auch genannt wird, ist zu Ostern sehr beschäftigt. In der christlichen Tradition ist Ostern das höchste Fest, weil Christus, das Licht der Welt, aufersteht und uns so erlöst. In anderen, älteren Traditionen, hat insbesondere das Ei eine sehr interessante Bedeutung als ein uraltes Fruchtbarkeitssymbol, Ursymbol des Lebens, des Seins und Werdens. Andererseits bedeuten gekochte Eier in vielen Kulturen &#8220;verhindertes Leben&#8221; und sind Zeichen der Trauer und Klage.“</span></p>
<p><span style="color: #003300;">„Ach, Schilda,“ sagte Engelchen und gähnte, wie nur Engel das können, „das ist doch langweilig. Wieso erzählst Du mir das?“ Schilda lächelte ihr weltberühmtes, verschmitztes Honigkuchenpferdlächeln. „Weil bald Ostern ist.“ „Und da fällt Dir nichts Besseres ein? Wenn das so ist, dann gehe ich nun zu den Einhörnern, Du scheinst heute Deinen Humor noch nicht ausgepackt zu haben!“ Engelchen wollte sich eben wegbeamen, als es sah, wie Schilda sich zerkugelte – sie schüttete sich aus vor Lachen, so sehr, dass eine kunterbunte Ostereierträne über ihr pausbäckiges Schildkrötengesicht kullerte.</span></p>
<p><span style="color: #003300;">„Du hast mich auf den Arm genommen!“ Engelchen empörte sich sehr &#8211; und fing dann ebenfalls an zu lachen. In eben dieser Position kam Freygard hinzu, der edle Führer der Einhörner, die, wie wir alle wissen, dank der erfolgreichen Arbeit von Schilda und Engelchen nun endlich wieder auf der Erde wandelten. (Wer es nicht weiß und neigierig ist, h<a href="http://www.schildasspace.com/bestellmoglichkeit/" target="_blank">ier drin steht die Lösung&gt;&gt;&gt;</a>)</span></p>
<p><span style="color: #003300;">„Schön, euch so fröhlich zu sehen!“ „Freygard, Du kommst genau zur rechten Zeit. Ich wollte Engelchen eben vom Wunder der Ostereier erzählen.“</span></p>
<p><span style="color: #003300;">„Lass hören, liebe Glücksschildkröte!“</span></p>
<p><span style="color: #003300;">„Vor langer Zeit, als die Menschen noch wussten, was das Licht ist, haben sie sich an eine Geschichte erinnert, die noch viel älter ist. Eine Geschichte so alt, dass nicht einmal mehr die Tiere, ja nicht einmal mehr die allwissenden Schildkröten wissen, woher sie stammt. Zu jener Zeit begab es sich, dass ein mächtiger Magier ausschwärmte, um seine Kraft noch mehr zu steigern. Er wollte dem Licht noch besser dienen können und spürte tief in seinem Herzen, dass er neue Wege beschreiten musste. Er zog von zu Hause fort, alleine, ohne Freunde, Begleiter, ja sogar ohne seine Lichtwesen &#8211; er wollte alleine sein, wenn er sich den noch unbekannten Abenteuern und Herausforderungen stellen würde. Er ritt neun Tage und Nächte, er passierte die Berge des Nordens und die Wasser der sieben Winde. Es war am 10. Tag, als er die Ebene am Ende der Welt betrat, die Ebene, die noch Teil der Welt ist und trotzdem nicht mehr zu ihr gehört. Eine Zwischenwelt, in der alles möglich ist. Es war ganz still. Nichts bewegte sich, nichts geschah. Der mächtige Magier wartete und harrte der Prüfungen, die seiner Ansicht nach kommen sollten. Er wartete, und in Menschenzeit gerechnet vergingen viele Monde, doch nichts geschah. Er setzte sich hin &#8211; und sprach mit dem einzigen Begleiter, der nie, wirklich nie von seiner Seite weichen würde &#8211; noch könnte, denn es ist ein kosmisches Gesetz, dass der Schutzengel immer bei seinem Schutzbefohlenen ist.</span></p>
<p><span style="color: #003300;">,Selana, was geschieht hier?‘<br />
Selana lächelte. ,Nichts geschieht‘<br />
,Aber wieso, ich war sicher, dass ich mich hier den großen Prüfungen stellen müsste, harte Kämpfe austragen und mich dunklen Mächten stellen würde. Doch nichts geschieht. Wie soll ich meine Macht vergrößern, wenn doch keine Prüfung mehr auf mich wartet?‘<br />
,Mein Lieber, die größte Prüfung liegt hier vor Dir, doch Du willst sie nicht sehen. Nur weil sie anders ist, als Du sie erwartet hast, heißt es nicht, dass es sie nicht gäbe. Du hast Dich in vielen Schlachten bewährt. Deine Macht ist größer als die anderer Menschen, Du bist der mächtigste aller Magier.‘<br />
,Aber wozu?!‘<br />
,Siehst Du, das ist es.‘</span></p>
<p><span style="color: #003300;">Der Magier verstand nicht &#8211; oder zumindest nicht gleich. Er setzte sich hin, sah sich auf der Ebene der unendlichen Möglichkeiten um. Er wußte nicht, wohin er gehen sollte. Wohin sollte er seine Schritte richten? Welche Pfade sollte er beschreiten? Wo wäre wohl der nächste Kampf? Wen sollte &#8230;?!</span></p>
<p><span style="color: #003300;">Da fiel es ihm wie Schuppen von den Augen. Wie dumm er doch gewesen war, wie blind!</span></p>
<p><span style="color: #003300;">Ja, er hatte gekämpft. Er hatte viele Prüfungen gemeistert. Sich aus der großen Not und den Zwängen des Seins befreit. Er hatte viel Wissen erworben und immer getan, gekämpft und weitergemacht. Nun hatte er alle Möglichkeiten &#8211; doch er wusste nicht, wohin. Über den Kampf hatte er vergessen, wofür er gekämpft hatte.</span></p>
<p><span style="color: #003300;">,Alle Möglichkeiten sind nichts wert, wenn es kein Ziel gibt. Das ist die größte Prüfung, denn sie musst Du allein bestehen. Niemand kann Dein Leben für Dich ausrichten, niemand es für Dich schmieden. Dabei ist es das, was das Allerwichtigste ist: jeder ist seines Glückes Schmied. Egal, wie viel Du tust, wenn Du das Ziel nicht kennst, kannst Du auch nicht ankommen.‘</span></p>
<p><span style="color: #003300;">Da kniete der Magier nieder und dankte der Göttin und den Lichtwesen für diese Erkenntnis. Er bat darum, dass Sie ihm eine Erinnerung mitgeben möge: an die unendlichen Möglichkeiten und den innersten Kern.</span></p>
<p><span style="color: #003300;">„Was haben Sie ihm mitgegeben? Osterhasen?“ Engelchen, dessen goldene Flügel leuchteten, konnte es wieder einmal nicht erwarten. Schilda baute die Spannung so hoch, dass Engelchen fürchtete, es würde den Gipfel nicht mehr erreichen, ohne davor zu platzen.</span></p>
<p><span style="color: #003300;">Schilda lächelte wieder „Nun, eines der Geschenke erleben wir jeden Tag, sogar zweimal. Zwei Momente sollen uns daran erinnern, dass unsere Möglichkeiten endlos sind, das alles, wirklich alles, möglich ist. In den Momenten, in denen es weder Tag noch Nacht ist, in denen keine Gegensätze existieren und doch alle Möglichkeiten vorhanden sind, in den Momenten der Morgen und Abenddämmerung, da sollen wir uns besinnen. Und unsere Möglichkeiten, die grenzenlose Freiheit spüren.“</span></p>
<p><span style="color: #003300;">„Dieses Paradoxon der nichtexistenten Gegensätze ist nicht leicht zu begreifen,“ warf Freygard ein „und vielleicht sind die Zeiten der Dämmerung deswegen begrenzt. Aber auch diese Grenze ist nur scheinbar.“ Engelchen rauchte der Kopf &#8211; kleine Rauchwölckchen stiegen über seiner Schädeldecke auf: drei mal schnell, drei mal langsam, dann wieder dreimal schnell. „Sieh doch, Schilda, Engelchen funkt S-O-S!“ „Ja, Du hast es verstanden, Engelchen! Wenn wir unsere Möglichkeiten spüren und es schaffen, uns aus unseren selbstgesteckten Grenzen zu befreien, dann werden unsere Seelen gerettet. S-O-S, save our souls, also rette unsere Seelen, ist ein Hilferuf, den wir auch an uns sebst richten können.“ Engelchen war immer noch verwirrt: „Aber was hat das mit Ostern zu tun?“</span></p>
<p><span style="color: #003300;">„Ostereier sind das zweite Geschenk, das dem Magier mitgegeben wurde, denn Ostereier sind den Menschen nicht unähnlich: sie sind bunt, keines gleicht dem anderen und sie werden schnell schlecht, wenn man sie nicht isst.  Menschen, die nie ihren wahren Kern entdecken, die ihre Schale nicht durchbrechen, können nicht erblühen. So wie ein Vogel aus seinem Ei schlüpfen muss, und ein Osterei aus seinem Zwang befreit werden muss, muss auch ein Mensch sich befreien. Wenn er aus den unbegrenzten Möglichkeiten jene wählt, die ihm entsprechen, wird er erfüllt und glücklich Leben. Es lohnt sich, das Leben in die Hand zu nehmen. Nachdenken, Ziel formulieren und darauf hinarbeiten. Ganz einfach: ich will ein Osterei, ich knacke die Schale und esse es auf!“ Schilda lächelte, und auch Engelchen lächelte, denn es hatte verstanden. Es dachte an <a href="http://www.schildasspace.com/das-buch/aus-dem-inhalt/" target="_blank">Anna</a> und an <a href="http://www.schildasspace.com/das-buch/aus-dem-inhalt/" target="_blank">Gustav Gierda</a>, auch diese beiden hatten verstanden. Und Engelchen hoffte, dass noch viele Menschen dem Beispiel von Anna und Gustav folgen würde, denn &#8230; doch das ist ein andere Geschichte.</span></p>
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